Solarstrom für das Geiselbacher Rathaus

Auf dem Geiselbacher Rathaus wurde dieser Tage eine neue Photovoltaikanlagemit einer Leistung von 9 kwp aufgebaut.

„Mit dieser Anlage werden wir künftig rd. Dreiviertel des Stroms, der im Geiselbacher Rathaus verbraucht wird, von der Sonne beziehen“, so die Geiselbacher Bürgermeisterin Marianne Krohnen.

Die Besonderheit der Anlage findet sich aber im Keller des Rathauses, nämlich ein Batteriespeicher mit einer Speicherkapazität von knapp 10 Kilowattstunden.

„Wir haben die Energieverbräuche im Rathaus über einen längeren Zeitraum beobachtet. Dabei wurde festgestellt, dass wir auch nachts, wenn die Sonne nicht scheint, einen recht hohen Energiebedarf haben. Mit dem Batteriespeicher, der am Tag aufgeladen wird, können wir so auch nachts von der Sonnenenergie profitieren,“  begründet Marianne Krohnen die Anschaffung der Batterie.

Der Speicher, so Krohnen weiter, sei aber auch für den Notstrombetrieb geeignet. „Früher musste der Dienstbetrieb im Rathaus bei Stromausfällen oftmals für Stunden unterbrochen werden. Bei voller Batterieladung können Stromausfälle jetzt für bis zu vier Stunden überbrückt werden.“

Geliefert wurde die rd. 22.600 Euro teure Anlage von der Fa. HSL Solar aus Wiesen. Die Investitionskosten amortisieren sich nach weniger als 10 Jahren. Jährlich werden durch die Anlage 4,7 Tonnen CO2 eingespart.


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