Startschuss für die Erweiterung des Geiselbacher Kindergartens

Mit dem 1. Spatenstich am 26.07.2019 fiel der offizielle Startschuss für die Sanierung und Erweiterung des Geiselbacher Kindergartens.
 

Knapp 3, 1 Mio Euro wird die Gemeinde Geiselbach, unterstützt durch einen Zuschuss des Freistaates Bayern in Höhe von 1,633 Mio Euro in das Projekt investieren.

In einem ersten Bauabschnitt wird zwischen der Schule und dem bestehenden Kindergarten ein Neubau entstehen, in dem künftig zwei Kindergartengruppen, eine Krippengruppe und Verwaltungsräume untergebracht werden.

Der Neubau soll bis zum September 2020 bezugsfertig sein.
Zwischen dem Neubau und dem bestehenden Kindergarten entsteht ein Verbindungsgang. Die Sanierung des Altbestandes erfolgt im Anschluss an die Fertigstellung des Neubaus in einem zweiten Bauabschnitt.

Im bestehenden Kindergartengebäude werden künftig die Hortgruppe und die Hausaufgabenbetreuung unterkommen. Außerdem entsteht eine großzügige Küche mit einer Mensa, in der die Kinder künftig das Mittagessen einnehmen können.
Die Planung ist so ausgelegt, dass die Räume künftig auch für Gemeinschaftsveranstaltungen der Gemeinde oder der Kindergärten genutzt werden können.

In Ihrer Ansprache betonte Bürgermeisterin Marianne Krohnen, wie dringend notwendig die Erweiterung des Kindergartens geworden sei:

Auch wenn sich das bestehende Kindergartengebäude in einem baulich noch durchaus befriedigenden Zustand befinde, so sei doch gleichwohl festzustellen, dass es sowohl qualitativ als auch quantitativ den Anforderungen, die heutzutage an eine solche Einrichtung gestellt würden, nicht mehr gewachsen sei.

Bürgermeisterin Krohnen weiter: „Besuchten anfangs nur die 3 – 6-Jährigen den Kindergarten, so ist es heutzutage selbstverständlich, dass auch ein Angebot für Kinder unter drei Jahren und für die Mittagsbetreuung der Schulkinder vorgehalten wird.
Und auch was die Pädagogik angeht, hat der Kindergarten einen grundlegenden Wandel erfahren.
Von der „Kleinkinderbewahranstalt“, wie der erste Kindergarten 1945 noch genannt wurde, ist nichts mehr übrig geblieben.“

So fordere das Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz dass die Kindertageseinrichtungen jedem Kind die besten Bildungs- und Entwicklungschancen bieten müssten.
Mit diesen hohen Ansprüchen an die frühkindliche Bildung müsse auch das Gebäude mithalten können, was definitiv nicht mehr der Fall sei.

So würden Ruhe- und Schlafräume für die Kleinsten fehlen, sowie Intensivräume, um einzelne Kinder besser fördern zu können. Für die steigende Anzahl an Hortkindern seien die bestehenden Räume viel zu klein.

Bürgermeisterin Krohnen weiter: „Es fehlen Räume, in denen ein Mittagessen eingenommen werden kann und schließlich ist der Kindergarten nicht behindertengerecht, was heutzutage auch eine Selbstverständlichkeit sein sollte.“

Sowohl die Sanierung als auch der Neubau erfolgen nach neuesten energetischen Standards. Sowohl das Bestandsgebäude, als auch der Neubau erhalten große Solaranlagen, mit denen der Strom für den Kindergarten und die angrenzende Schule umweltfreundlich selbst erzeugt werden kann. Wärmetechnisch wird der Kindergarten an die Blockheizkraftwerke der Schule angeschlossen. Ebenso erfolgt ein Anschluss an die Regenwassernutzungsanlage der Schule.
Marianne Krohnen betonte hierzu, dass auch das Teil der Verantwortung sei, die wir für unsere Kinder tragen würden, nämlich, dass wir ihnen eine intakte Umwelt übergäben.

Mit den neuen Kindergartengebäuden, so betonte Bürgermeisterin Krohnen wolle die Gemeinde nicht nur eine Einrichtung für Kinder, sondern ganz bewusst Begegnungsräume für Menschen aller Altersklassen schaffen.

Ein Teil der regelmäßigen Veranstaltungen für unsere Senioren, z.B. das Seniorenkino solle künftig im Essenbereich des Kindergartens stattfinden. Weiterhin seien zwischen der Kindergartenleitung und den Seniorenbeauftragten der Gemeinde schon zahlreiche neue Ideen für künftige gemeinsame Aktivitäten von Kindern und Senioren oder Familien gesammelt worden.


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