Die Gaselbicher Kerb war da!

Foto: privat

Traditionsbewusst und zugleich modern: Der „Kerbbock“ war auch in diesem Jahr, ganz im Zeichen der Emanzipation, eine „Kerbgaas“. Mathilda Schott führte mit ihren Kerbmädchen und -buben den Festzug an und übernahm die Kerbrede sowie das Aufstecken des Kerbstrausses.

Foto: Richard Kotowski


Ehrungen über Ehrungen beim Musikverein Geiselbach

In diesem Jahr hatte der Musikverein Geiselbach vielfältigen Grund zur Freude. Es wurden zwei neue Ehrenmitglieder ernannt und außerdem drei Personen für 50 bzw. 55 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt. Zudem konnte auch wieder vielen langjährigen, fördernden Mitgliedern gedankt werden.

Für ihre 25jährige Zugehörigkeit zum Verein wurden geehrt: Karin Beck, Lukas Beck, Chantal Darmstädter, Daniel Feld, Petra und Walter Ganster und Kai Szperlinski.
Claudia Rienecker konnte auf 40 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken.
Für 50 Jahre treue Mitgliedschaft wurden geehrt: Gerda Blandamura, Jutta Brenneis, Sabine Buchmann, Heike Dries, Roland Fuchs, Liane Hartmann, Günther Huth, Martina Kreß, Edith Pistner, Reinhold Rosenberger, Belinda Sauermann und Jeanette Schwarzer.

Foto: privat

Im Namen von Vorstandschaft und Verein überreichte das Vorstandsteam, Maria Krohnen, Manfred Schott und Stefan Nikolei den Jubilaren eine Urkunde und ein kleines Präsent.
Was wäre ein Verein ohne seine Unterstützer? Der Musikverein ist sehr glücklich, so viele treue Mitglieder zu haben.

Aktive Musiker geehrt

Mehrfachen Grund zur Freude gab es in diesem Jahr beim Musikverein Geiselbach. Drei aktive Vereinsmitglieder konnten ausgezeichnet werden.

Heiko Rienecker wurde für 50 Jahre aktives Musizieren geehrt.
Sein Instrument war von Anfang an das Flügelhorn. Ihm ist er bis heute treu geblieben. Neben seinem musikalischen Engagement ist er seit 1989 mit einer kurzen Unterbrechung der Instrumentenwart des Vereins. Seine ganze Familie ist dem Verein verbunden. Beide Kinder und Ehefrau Mirjam spiel(t)en im Verein. Auch bei Festen und sonstigen Aktivitäten unterstützt Herr Rienecker regelmäßig die Musiker. So hat er unter Anderem zusammen mit Thomas Neumann viele Jahre den Getränkestand organisiert.

Weiterhin wurde Siegfried Bathon für 55 Jahre aktives Musizieren geehrt. Mit seinem F-Horn ist er ein fester Teil der Kapelle. Auch er ist neben dem aktiven Musizieren schon viele, viele Jahre in der Vorstandschaft aktiv gewesen. Als Beisitzer, im Vergnügungsausschuss, dann als zweiter Vorsitzender und schließlich als erster Vorstand des Musikvereins. Nur wer solche Positionen einmal inne hatte, weiß, was das für einen Arbeitsaufwand bedeutet. Auch im Blasmusikverband hat Herr Bathon sich einige Jahre als Vorsitzender des Bezirksverbandes für den Bezirk Alzenau engagiert. Nach einer krankheitsbedingten Pause ist Siegfried Bathon nun wieder aktiv als Musiker und Unterstützer tätig. 

Last but not least wurde Birgit Feld für 50 Jahre aktives Mitwirken im Verein geehrt. Birgit Feld ist Klarinettistin. Viele Jahre spielte sie das Instrument im Verein.  Leider ist sie bisher nicht den Bitten des Vereins nachgekommen wieder im Orchester mitzuspielen. Trotzdem ist sie für den Verein eine wichtige Stütze. Birgit Feld ist seit 1995, also mehr als 30 Jahre Kassiererin des Vereins. Und nie hatten die Kassenprüfer auch nur den kleinsten Grund etwas zu beanstanden. Auch bei Festen und Aktivitäten ist Sie immer bereit mit anzupacken. 

Foto: privat

Maria Krohnen, Manfred Schott und Stefan Nikolei dankten den drei zu Ehrenden die jeder für sich so viel für den Verein geleistet haben und immer noch leisten. Die Jubilare erhielten jeweils eine Urkunde und ein Präsent. 
Außerdem überbrachte der Präsident des Blasmusikverbandes Vorspessart, Stefan Noll, die Glückwünsche des Verbandes und überreichte mit einer Laudatio dessen Urkunden.

Neue Ehrenmitglieder beim Musikverein Geiselbach

Nach vielen Jahren hat sich der Musikverein Geiselbach entschlossen zwei neue Ehrenmitglieder zu ernennen.

Nach den in der Satzung des Vereins vorgegebenen Kriterien beschloss die Generalversammlung, dass Herrn Andreas Heßler und Herrn Erich Henkel diese Ehre zu Teil werden soll.

Andreas Heßler wurde als Kind bei Franz Böhl am Flügelhorn ausgebildet. Als Vollblutmusiker hat er über 40 Jahre aktiv im Verein gespielt, bis er aus gesundheitlichen Gründen das aktive Musizieren aufgab. Er hat danach jedoch weiter in der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen gewirkt. Herr Heßler war fast 20 Jahre in der Vorstandschaft als zweiter Schriftführer tätig.  Als Solcher hat er zum 50 - jährigen Bestehen des Vereins in vielen Arbeitsstunden eine umfassende Chronik erstellt. Er gilt unter den Musikern als „wandelndes Geschichtsbuch“ des Vereins, der sicher Ausflüge, Auftritte und Aktionen erinnert und zeitlich einordnen kann. 

Als weiteres Ehrenmitglied wurde Erich Henkel ernannt. Herr Henkel unterstützt den Verein seit sage und schreibe 70 Jahren. Bereits bei der Klärung von Rahmenbedingungen kurz nach der Gründung des Vereins wurde er gerne zu Rate gezogen. Bei allen Festen, nicht nur zum Auf-, und Abbau der Zelte, war Erich Henkel immer mit helfenden Händen dabei. Als das Musikerheim und später auch der Anbau des Vereinsheims errichtet wurden, war Erich Henkel, der ein gutes Netzwerk zu Firmen unterhielt, eine große Unterstützung während der Bauphasen. Auch als Kassenprüfer war er viele, viele Jahre tätig. Herrn Henkel, der aufgrund eingeschränkter Mobilität leider nicht anwesend sein konnte, wird die Urkunde im Nachgang persönlich überbracht.

Foto: privat

Maria Krohnen bedankte sich im Namen des Vereins und der Vorstandschaft für die vielfältig geleistete ehrenamtliche Arbeit der neuen Ehrenmitglieder.


Kids on Stage beim Musikverein Geiselbach

Musikverein Geiselbach stellt seine Auszubildenden vor

Am 15.03. war es wieder soweit: Bei „Kids on Stage – meets Blasmusik“ präsentierten die Musiker aus Geiselbach ihren Nachwuchs.

Nachdem ein Teil des Stammorchesters die Gäste musikalisch eingestimmt hatte, begann der große – für viele der erste – Auftritt der Auszubildenden.

Man kann sich gut vorstellen, wie nervös die Kinder waren, als sie allein oder in kleinen Gruppen von bis zu drei Schülern ihr Können präsentierten.

Den Auftakt machten die drei Flötistinnen Lara Brunner, Lea-Sophie Müller und Soraya Roth. Obwohl die jungen Damen erst seit kurzer Zeit spielen, präsentierten sie bereits drei kurze Stücke. Ihr Ausbilder Joachim Krieger hat offensichtlich die Freude am Musizieren bei den Mädchen geweckt. Es war so schön ihren Eifer zu erleben.
Im Anschluss traten die Saxophon-Schüler auf. Ihr Ausbilder Nico Heininger der leider nicht anwesend sein konnte, hatte die Kinder und Jugendlichen bestens vorbereitet. Raphael Herrmann, Ben Koch und Clara Jung überzeugten das Publikum mit ihren Darbietungen und mussten jeweils eine Zugabe nachlegen.
Danach stellte Ausbilderin Rebecca Jagusch ihre Schützlinge vor: David Pede am Saxophon präsentierte seine Stücke souverän; Mia Kowalski, erst seit drei Monaten an der Klarinette, spielte fehlerfrei. Diana Heilmann und Julika Pede (Klarinette) sind schon länger dabei und präsentierten daher zweistimmige Stücke mit höherem Schwierigkeitsgrad.
Als letztes traten die Auszubildenden von Magdalena Schott auf. Alana Roth spielt erst seit Anfang dieses Jahres Klarinette. Unglaublich, wie schnell Sie sich mit Ihrem Instrument angefreundet hat.
Maximilian Knopp sollte gemeinsam mit Elias Jung vorspielen. Beide spielen seit Januar 2025 Klarinette. Da Elias krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnte, meisterte Maximilian den Auftritt alleine. Auch diese jungen Leute wurde vom begeisterten Publikum nicht ohne Zugabe von der Bühne verabschiedet. Den Abschluss des Frühschoppens gestaltete erneut die Stammkapelle.

 Foto: privat

Insgesamt zeigten sich Eltern, Besucher und auch die anwesenden Musiker beeindruckt von den Leistungen der jungen Talente. Man kann sich schon jetzt auf die nächsten Auftritte des Nachwuchses freuen.


Närrischer Faschingsabend bei den Geiselbacher Musikern

Der Musikerfasching in Geiselbach ist immer ein Garant für Spaß und gute Laune. Wenn sich das Probenheim in einen Narrentempel verwandelt und aus den Musikern Büttenredner und Tänzer werden, ist ausgelassene Stimmung vorprogrammiert. Durch das Programm führte wie immer souverän Matthias Dedio.

Der Abend begann mit dem Auftritt des Kinderballetts. Die Kinder von 2 bis 12 Jahren brachten im Nu mexikanische Atmosphäre in den Saal. Mit bunten Ponchos, Rosen im Haar (Mädchen) und einem Sombrero auf dem Kopf (der einzige Junge) boten Sie eine tolle Choreografie von Amelie Dedio und Mathilda Schott dar. 

Danach erschien der Engel Aloisius (Bettina Dedio), dieser hatte viel zu tun, denn nicht jeder wird im Himmel schon bei der ersten Vorstellung behalten. So musste eine Frau die in Ihrem irdischen Leben eine richtige Party-Maus war (Sandra Syndikus) jetzt in ein Kloster. Eine andere wurde in die Hitze Afrikas „wiedergeboren“ (Maria Krohnen). Nach Einsprüchen, Diskussionen und lustigen Verwicklungen entschied schließlich das Los, das ein Engel (Mirjam Rienecker) bereithielt.

Foto: DJ Manni

Die „Fünf Hefezöpfe“ Bettina Dedio, Mirjam Rienecker, Sabrina Rosenberger und Sandra Syndikus sangen: „In jeder Frau steckt immer ein Stück Hefe. Das kleine Luder tut, als ob es schliefe!“. Aber das tückische sei: Irgendwann geht das Stück auf und die Figur ist dahin. Begleitet wurden Sie von Maria Krohnen an der Gitarre.

Bettina Dedio, Thomas Neumann, Mirjam Rienecker und Manfred Schott gewährten als „Ein bunter Musikerhaufen“ einen Einblick in das Vereins- und Ortsgeschehen. 
So berichteten Sie vom unfreiwilligen „Wattwandern“ beim Ausflug an den Edersee. Nicht nur in Reimform mit etlichen Pointen, sondern auch zu Melodien wie „Lustig ist das Zigeuner Leben“. Am Klavier begleitete sie Roger Hartmann in bewährter Manier. Auch die anstehende Bürgermeisterwahl wurde beleuchtet „Unsere Regierung sind dann ändern kann, denn zur Wahl stehen eine Frau und zwei Mann. Die richt’ge Wahl, die wird schwer – ob’s gut wird, weiß man hinterher.“

Der Höhepunkt des Abends war eine Premiere. Das Damen- und Männerballett trat in diesem Jahr zum ersten Mal gemeinsam auf. In großartigen Kostümen traten in der Choreografie von Magdalena Schott die Damen als Basketballerinnen und die Männer als Cheerleader auf. 

 Foto: DJ Manni

Zwischendurch und anschließend heizte DJ Manni mit seiner Musik die Stimmung auf, ließ die Narren das Tanzbein schwingen, mit Polonaise durch den Saal marschieren oder zu Gruppentänzen auf dem Parkett performen. 
An diesem Abend hatten alle Gäste „Oben gute Laune, unten gute Laune…“


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