In diesem Jahr organisierte der Geschichtsverein Geiselbach-Omersbach e. V. erstmalig Ferienspiele. Unter der Leitung von Silvia Scherer entstand ein sehr interessantes und abwechslungsreiches Programm.
Gleich zu Beginn wurde an der Wald-Kreuzkapelle ein kleines Theaterstück aufgeführt, um den Kindern die Entstehung der Kapelle zu erklären. >Eines Tages standen sich ein Jäger und ein Wilderer, beide mit Gewehr im Anschlag, genau an dieser Stelle gegenüber. Plötzlich läuteten die Kirchenglocken zur Wandlung und beide Männer waren davon so ergriffen, dass sie voneinander abließen und jeder seiner Wege ging.< Daraufhin wurde die Wald-Kreuzkapelle errichtet. Das damalige Kreuz aus der Kapelle hängt heute in der Geiselbacher Kirche.
Anschließend führte die Wanderung über den alten Handelsweg „Birkenhainer Straße“ tief in den Wald bis zu einem Steinbruch mit Quarzit-Vorkommen. Hier wurden damals die Steine für den Bau des Querschiffes unserer Kirche von Hand gebrochen, aufgeladen und mühsam mit Pferde-Fuhrwerken ins Tal transportiert.
Dann folgten wir einem steilen, schmalen Pfad hinauf zum Gipfelkreuz des Kreuzbergs, welcher früher „Eckstein“ hieß. Erst später wurde er in Kreuzberg unbenannt. Zurück ging es vorbei an den 14 Kreuzwegstationen bis zum „alten Sportplatz“, wo noch eine Überraschung auf die Kids wartete. 2 Ponys vom Reiterhof Sauer standen bereit und so konnten alle Kinder noch ein paar Runden reiten.
Foto: Privat
Der Abschluss fand an der Hütte der Motorradfreunde Geiselbach e. V. statt, mit selbstgekeltertem Apfelmost, heißen Würstchen und kühlen Getränken. Ein Quiz und Teilnehmerurkunden beendete die gelungene und erlebnisreiche Veranstaltung. Als Erinnerung konnte jedes Kind einen zuvor auf der Wanderung gesammelten Quarzit-Stein, welcher mit einer Gravur Plakette beklebt wurde, mit nach Hause nehmen.
Wir bedanken uns bei Martin Köbert, dass wir die Motorradhütte nutzen konnten, bei Herbert Sauer für seinen „Pony-Einsatz“ und bei Alfred Fuchs für den leckeren Apfelmost, sowie bei allen Helfern und Unterstützern.
Foto: privat