Feuerwehr Geiselbach-Omersbach wählt neue Kommandantschaft

Im Rahmen der jährlichen Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Geiselbach-Omersbach am Donnerstag, 16. April 2026, wurden wichtige personelle Entscheidungen getroffen. Im Mittelpunkt stand die Wahl der neuen Kommandantschaft. 

Unter der Leitung der Wahlvorsteher – Kreisbrandrat Frank Wissel, Kreisbrandinspektor Georg Thoma und Kreisbrandmeister Jörg Klingmann – bestimmten die anwesenden Mitglieder ihre neue Führung. Dabei wurde Jörg Roßhirt zum 1. Kommandanten gewählt. Oliver Koch übernimmt künftig das Amt des 2. Kommandanten, während Marco Ackva als 3. Kommandant fungiert. 

Im Zuge der Versammlung wurde auch dem bisherigen 1. Kommandanten Peter Huber gedankt, der die Feuerwehr über viele Jahre hinweg geprägt und geführt hat. Ebenso sprach die Wehr Bürgermeisterin Marianne Krohnen große Anerkennung für ihre beeindruckenden 42 Jahre als Gemeindeoberhaupt und zugleich Chefin der Feuerwehr aus.

Ein weiterer Höhepunkt der Dienstversammlung waren die Ehrungen und Beförderungen: Insgesamt wurden zahlreiche Kameradinnen und Kameraden für ihr Engagement, ihre Leistungen und ihre langjährige Treue zur Feuerwehr ausgezeichnet. 

Zum Feuerwehrmann bzw. zur Feuerwehrfrau wurden befördert: Nicole Koch, Eric Naumann, Jennifer Harnischfeger, Maxim Büttner, Maurice Jasch und Cornelius Engert. Den Dienstgrad Oberfeuerwehrmann erhielten Yannis Hornick, Christian Kaiser, Oliver Koch und Alexander Steidle. Zum Hauptfeuerwehrmann bzw. zur Hauptfeuerwehrfrau wurden ernannt: Rene Schwarze, Dominik Engelbrecht, Jens Heilmann, Darleen Spitznagel, Marco Ackva, Lukas Manger, Markus Schlett und Volker Engert. Zum Oberlöschmeister wurde Jörg Sauer befördert. 

Mit der neu gewählten Führung und zahlreichen engagierten Mitgliedern blickt die Feuerwehr Geiselbach-Omersbach zuversichtlich auf die kommenden Jahre.


Ehrenabend der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg 2026

Am Freitag, den 27. März 2026, haben der Landkreis Aschaffenburg und der Kreisfeuerwehrverband im Kultur- und Sportpark Hösbach einen feierlichen Ehrenabend veranstaltet, bei dem langjährige Feuerwehrdienstleistende ausgezeichnet wurden.

Bürgermeisterin Marianne Krohnen und Landrat Dr. Alexander Legler gratulierten Markus Schlett und Stefan Kraus für 25 Jahre Freiwillige Feuerwehr Geiselbach-Omersbach.

v. l.n.r.: Markus Schlett, Stefan Kraus, Bürgermeisterin Marianne Krohnen, Kommandant Jan Maier, Kommandant Jörg Roßhirt, Landrat Dr. Alexander Legler
Foto: privat


Besichtigung von Feuerwehrhäusern

Teile des Gemeinderats Geiselbach und der Freiwilligen Feuerwehr Geiselbach-Omersbach haben am Samstag, 07.02.2026 das Feuerwehrgerätehaus in Wiesen und Feldkahl-Rottenberg besichtigt. Die Feuerwehrkommandanten Herr Bathon-Pfaff, Wiesen und Herr Seitz (Kommandant) und Herr Heck (stv. Kommandant) von Feldkahl-Rottenberg standen bei den Führungen durch die beiden Feuerwehrgerätehäuser mit fachlichen Auskünften zu den Gebäuden zur Verfügung und ermöglichten so einen guten Einblick in die jeweiligen Gebäude, deren Besonderheiten und deren Nutzung.  

Die Besichtigung diente dazu, einen Überblick über Besonderheiten und einen Einblick in bestehende Häuser zu bekommen, da die Gemeinde Geiselbach selbst ein neues Feuerwehrgerätehaus am Ortseingang Geiselbach, in der Nähe des Netto Marktes, errichten wird. Weitere Besichtigungen werden noch folgen. 


Foto: privat


Feierliche Einweihung des neuen Feuerwehrfahrzeuges der Feuerwehr Geiselbach-Omersbach

Im Rahmen des Apfelweinfestes der Feuerwehr Geiselbach wurde das neue Fahrzeug HLF 10 feierlich eingeweiht.

Das Fahrzeug wurde bereits im März an die Feuerwehr Geiselbach-Omersbach ausgeliefert und war bereits, wie Bürgermeisterin Marianne Krohnen in ihrer Ansprache erwähnte, einige Male im Einsatz und habe seine Feuertaufe bereits bestanden.

Das neue Auto ersetzt das alte LF 8/6, das nach 25 Jahren Betriebszeit außer Dienst gestellt wurde. Bereits Anfang 2020, so resümierte Feuerwehrkommandant Peter Huber in seiner Ansprache, habe die Feuerwehr mit den Planungen für ein neues Feuerwehrfahrzeug begonnen. Im Oktober 2022 sei die Ausschreibung erfolgt, im Dezember des gleichen Jahres wurden die Aufträge zur Lieferung des Fahrzeuges erteilt. Bis zur Auslieferung des Fahrgestells seinen dann fast eineinhalb Jahre vergangen. Ein weiteres knappes Jahr habe die Fertigung des Aufbaus gedauert.

„Die Arbeit der Feuerwehren hat sich, so Bürgermeisterin Marianne Krohnen in ihrer Festrede, grundlegend gewandelt. Waren die Wehren ursprünglich, so wie es das Wort Feuerwehr bereits ausdrückt, fast ausschließlich in der Brandbekämpfung aktiv, so hat sich das Anforderungsprofil in den letzten Jahren und Jahrzehnten stark verändert. Längst sind unsere Feuerwehren sehr viel häufiger für sog. Technische Hilfeleistungen als bei der Brandbekämpfung unterwegs. Diese technischen Hilfeleistungen sind so vielfältig, wie das Leben. Sie reichen von recht einfachen Tätigkeiten, wie dem Beseitigen von Ölspuren, der Öffnung von Türen bis zu sehr komplexen Aufgaben, wie z.B. der Bergung von Personen aus verunglückten Fahrzeugen.“
Mit dem neuen Feuerwehrfahrzeug, so Bürgermeisterin Krohnen weiter, habe die Gemeinde die technischen Voraussetzungen geschaffen, um diesen vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden.

Das Fahrzeug hat insgesamt fast 455.000,-- € gekostet. Knapp über 100.000,-- € hat die Gemeinde vom Freistaat Bayern als Zuschuss bekommen. Mit rund 247.000,-- € hat sich der Fahrzeugbeschaffungsverband an den Kosten beteiligt. Der Eigenanteil der Gemeinde Geiselbach liegt damit bei rund 107.000,-- €.
Der abschließende Dank der Bürgermeisterin ging an den Feuerwehrkommandanten Peter Huber und an die vielen Feuerwehrmänner und -frauen, die sich mit großem Engagement für Ihre Mitbürger*innen einsetzen würden.

Es gehe dabei nicht nur um die Einsätze, zu denen sie ausrücken müssten. Die Aufgaben der Feuerwehren seien mittlerweile so vielfältig, die Anforderungen so hoch, dass eine Mitarbeit in der Feuerwehr nicht nur eine fundierte Ausbildung, sondern auch eine ständige Fortbildung erfordere. Auch das seien unsere Feuerwehrdienstleistenden bereit, ehrenamtlich in Ihrer Freizeit auf sich zu nehmen.
 Foto: privat

v.l.n.r Stellv. Kommandant Jörg Roßhirt, Vereinsvorsitzender Jürgen Hornick, Pfarrer Thomas Schäfer, Pastoralassistentin Katja Roth, Bürgermeisterin Marianne Krohnen, 1. Kommandant Peter Huber, Kreisbrandrat Frank Wissel


24h-Übung der Jugendfeuerwehr Geiselbach-Omersbach.

Von Samstag, 5. Oktober auf Sonntag, 6. Oktober fand die 24h-Übung der Jugendfeuerwehren Hofstädten, Krombach und Geiselbach-Omersbach statt. Innerhalb dieser 24 Stunden erlebten die Feuerwehr-Nachwuchskräfte neben einigen Übungseinsätzen und spannender Ausbildung jede Menge Teamgeist und Zusammenhalt - ähnlich wie eine Schicht einer Berufsfeuerwehr.

Nach dem Aufbau der Feldbetten in der Krombachhalle und anschließenden Teambuilding-Spielen ging es auch schon zu den ersten Einsätzen. Mit geübt haben auch die First Responder der Feuerwehr Hofstädten und rückten teils gemeinsam mit den Jugendlichen neben einer Türöffnung zu einem Gartenhüttenbrand und einer, unter dem Heuballen eines Traktors, eingeklemmten Person aus.

Nachdem diese Szenarien erfolgreich abgearbeitet waren, startete die Ausbildung. Hier durften wir die Drohne der Feuerwehr Karlstein und den Rettungswagen der Bayerischen Roten Kreuz (BRK) Bereitschaft Alzenau begrüßen, welche uns ihr Equipment praktisch näherbringen konnten.

Neben einigen folgenden Einsätzen wie Personensuche, Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen, Bränden und einem Gefahrstoffaustritt gab es trotz aller Action natürlich genügend einsatzfreie Zeiten. In diesen konnte die Kameradschaft gepflegt, Basketball gedribbelt, Hunger gestillt oder natürlich auch geschlafen werden.

Die Nacht fand jedoch durch ein - angenommenes - Unwetter ein jähes Ende, weshalb es auch in den frühen Morgenstunden einiges zu tun gab. Der krönende Abschluss war dann am Sonntag um 8 Uhr ein Brand mit mehreren vermissten Personen, auch hier war das Einsatzziel allerdings schnell erreicht, sodass die 24 Stunden Übung ein erschöpftes aber freudenstrahlendes Ende finden konnte.

Vielen Dank an: alle Vorbereiter, Helfer, Zuschauer, Teilnehmer, die Feuerwehr Karlstein, die BRK Bereitschaft Alzenau und die Firma BestChem in Geiselbach für die Übungsörtlichkeit!


Foto: privat


First-Responder Geiselbach-Omersbach

Foto: privat

Am 26.11.2023 legten drei First Responder nach 80-stündiger Ausbildung erfolgreich ihre Prüfung in Mömbris ab.

Damit stehen bei der Freiwilligen Feuerwehr Geiselbach-Omersbach nun 13 aktive First Responder zur Verfügung, die 24/7/365 im Notfall für die Bürger von Geiselbach und Omersbach da sind. Die neu gegründete First Responder-Einheit der Freiwilligen Feuerwehr Geiselbach-Omersbach ist seit 01.10.2023 „aktiv“ im Dienst.

Ganz herzlich bedanken wir uns für die zahlreichen Spenden, die hierfür bei uns eingegangen sind. Das hat uns gezeigt, wie wichtig es der Bevölkerung ist, dass zeitnah Hilfe vor Ort eintrifft.
 
Mit diesen Geldern konnte die notwendige Kleidung (PSA), ein neuer Defibrillator und eine zeitgemäße Reanimations-Übungspuppe angeschafft werden. Dieses Equipment macht einen Einsatz überhaupt erst möglich und ermöglicht uns zudem, regelmäßig realitätsnah für den Ernstfall trainieren zu können.  

Ab Januar 2024 treffen wir uns alle 14 Tage mittwochs zum Dienstabend, wer Interesse hat und uns unterstützen möchte, ist herzlich willkommen.


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